23. Jan 2012 - EnEff:Stadt-Kongress 2012: Herausforderungen annehmen, Perspektiven entwickeln
Kurz�bersicht
Der erste EnEff:Stadt-Kongress fand am 17./18. Januar 2012 im Alten Hauptzollamt Hamburg statt. Er bot den rund 300 Teilnehmern aus Kommunen, Wohnungswirtschaft, Forschung und Energiewirtschaft einen Mix aus Grundsatzdiskussionen, aktuellen praxisrelevanten Ergebnissen aus den ca. 40 laufenden Forschungsvorhaben von EnEff:Stadt und EnEff:Wärme und visionären Ausblicken. Ein hochkarätig besetztes Podium diskutierte die „Herausforderung Energiewende“. Neben den Plenumsvorträgen wurde zweimalig ein Posterrundgang angeboten: Die Projektleiter der aktuellen Pilotvorhaben standen den Teilnehmern Rede und Antwort. Ein weiteres Highlight war die Exkursion zu Leuchtturmprojekten der IBA-Hamburg auf der Elbinsel Wilhelmsburg mit dem Energieberg, dem Energiebunker und den Modellhäusern des 21.Jahrhunderts.
Ausf�hrliche Beschreibung
“Kommunale Beiträge zur Energiewende” lautete das Motto des ersten EnEff:Stadt-Kongresses, der nach vier Jahren Forschung und Entwicklung Zwischenbilanz zog. Denn seit 2007 unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) die Bemühungen der Kommunen. Schließlich entscheiden sie bei der Umsetzung der Energiewende in Deutschland: Sie entscheiden über Versorgungsstrukturen, Bebauungspläne und energetische Standards in öffentlichen Gebäuden. Und der Einsatz neuer Technologien und moderner Planungsinstrumente kann diesen Gestaltungsspielraum deutlich erweitern. Hier genau setzt die Forschungsinitiative EnEff:Stadt an: Durch die Vernetzung energetischer Gebäudesanierung mit dezentralen kommunalen Versorgungstechnologien sowie der Entwicklung neuer Planungsmethoden und Instrumente für Stadtquartiere. In bislang 15 Pilotquartieren wurde mit der Entwicklung von Energiekonzepten begonnen; fünf davon befinden sich in der fortgeschrittenen



